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Druckprodukte gestalten Teil 2: Typografie

Druckprodukte gestalten Teil 2: Typografie

Schriftart, Zeilenabstand, Schriftsatz – dies sind nur drei von unzähligen wichtigen typografischen Punkten, die bei der Gestaltung von Druckprodukten beachtet werden müssen, inbesondere wenn es um die Platzierung von Prägungen und/oder Druckveredelungen geht. Im Folgendem sollen Ihnen wichtige Grundsatzantworten auf typografische Fragen gegeben werden. 

Typografie gilt als eine der beachtlichsten Bestandteile eines Layouts, etwa wenn es um das Cover von Präsentationsmappen oder Verpackungen geht. Gleichwohl wird gerade dieses Thema nicht selten vernachlässigt. Dabei ist ein gekonnter Einsatz von Schrift überaus wichtig: Es beginnt schon bei Entscheidungsfindung des Betrachters, eben ob er einem Druckprodukt seine Aufmerksamkeit widmet oder nicht, und findet sein Ende im richtigen Verständnis der Inhalte. Um diesen und weiteren Gegebenheiten zu entsprechen sollten beim typografischen Arbeiten gewissen Dinge beachtet werden, unabhängig von kreativer Entfaltung und Anwendungszweck.

Die Schriftart

Der Schriftart wird eine unterstützende Rolle des Inhalts zuteil, nicht nur deswegen sollte ihrer Wahl besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Grundsätzlich sollte eine Schrift stets gut lesbar sein, denn ist ein Schriftzug oder ein Text unleserlich abgedruckt oder geprägt, erfüllt er schlicht nicht seinen Zweck.

Hierzu zählt auch, dass Umlaute oder benötigte Sonderzeichen entsprechend zu finden sind. Auch sollte die Schriftart unbedingt zur getätigten Aussage und passend zum Kontext gewählt werden. Eine Schreibschrift erscheint für eine Versicherungsesellschaft etwa eher unpassend, für zahlreiche  Epochen, Bereiche oder Stilrichtungen oder Branchen gibt es bereits viele Schriftarten, die der Betrachter unmittelbar damit verknüpft. Ihre Verwendung im unüblichen Kontext sorgt nicht selten für Verwirrung beim Betrachter. Unternehmen oder Marken deren Logo oder Werbung sich grundsätzlich durch eine ganz bestimmte Schriftart auszeichnet sollten unbedingt streng nach Brandbook vorgehen.

Hinweis zu Prägungen: Gewisse Schriftarten haben sehr feine Linien, die bei zu kleiner Prägegröße nicht perfekt dargestellt werden können. Generell gilt, dass Prägelinien nicht dünner als 2mm sein sollten. Achten Sie bei der Verwendung einer feinen Schriftart also darauf den Schriftzug in entsprechender Größe prägen zu lassen.

Schriften kombinieren

Um Hervorhebungen oder Abgrenzungen zu schaffen, bietet es sich an verschieden Schriftarten zu kombinieren. Grundsätzlich gilt hier aber auch, dass maximal 3-4 Schriftarten gemischt werden sollten, anderenfalls kann dies zu Disharomnie führen. Aus diesem Blickwinkel heraus sollte auch darauf geachtet werden, welche Schrifttypen miteinander kombiniert werden. Stimmige Mischungen basieren einerseits auf Ähnlichkeit, etwa wenn sie der selben Schriftfamilie entstammen, andererseits aber auch auf sichtbaren Unterschieden. An dieser Stelle sei angemerkt, dass es die Kombination verschiedener Schriftarten sicherlich auch immer eine Frage des Geschmackes ist. 

Der Zeilenabstand und Zeilenlänge

Der Zeilenabstand besteht aus dem Schriftgrad und dem Durchschuss, sprich dem textfreien Raum zwischen zwei Zeilen. In Abhängigkeit von  Schrift, Schriftgrad und der Satzbreite sollte der Zeilenabstand grundsätzlich immer so ausfallen, dass das Auge die darunterliegende Zeile schnell und einfach ausmachen kann. So kann gesagt werden, dass je länger die Zeile ist, ein enstprechend größerer Zeilenabstand als sinnvoll erscheint.

Generell kann gesagt werden, dass zu lange oder zu kurze Zeilen anstrengend zu lesen sind. So verwundert es nicht, dass etwa Magazine oder Broschüren mehrere Textspalten enthalten. So wird eine optimale Lesbarkeit des in ihnen abgelichteten Fließtextes erreicht. Der Richtwert ist etwa 40-50 Zeichen pro Zeile. Bei Büchern fällt die Zeilenlänge zumeist länger aus, eine angenehmere Lesbarkeit garantiert hier zumeist ein entsprechend höherer Zeilenabstand. 

Fazit

Dies sind sicherlich nur einige zu nennende Punkte wenn es um das weite Thema der Typografie geht. Generell gibt es hier auch nicht das Erfolgsrezept schlechthin. Typografie bleibt auch immer eine Frage des Geschmacks und sollte eng an die Zielgruppe angepasst sein. Ältere Menschen bevorzugen zumeist ein klassischeres Schriftbild, während bei jungen Menschen nicht selten auch unkonventionelle Schriftarten punkten. 

 

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