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Heißfolienprägung

Eine Heißfolienprägung ist eine Prägevariante, bei der unter Hinzunahme einer Folie (oft glänzend), eine schimmernd geprägte Oberfläche entsteht. 

Dazu Näheres

Bei diesem Verfahren wird Prägestempel auf Temperatur gebracht und auf eine Folie gedrückt, wodurch diese gelöst wird, und auf dem zu bedruckenden Stoff zurückbleibt. Diese Folien können in Farbe, Glanz, Schattierungen und weiteren Eigenschaften variieren. Besonders edel wirkt zum Beispiel eine silberne oder goldene Heißfolienprägung auf schwarzem Material, z.B. Feinleinen. Im Vergleich zu einer eher dezenteren Blindprägung sticht diese Prägevariante auffällig heraus. Heißfolienprägungen werden daher zumeist nicht allzu groß aufgebracht. Für großflächigere Prägungen wird daher eher zu Blindprägungen oder Farbprägungen geraten. Außerdem sollte bei der Heißfolienprägung, etwa auf Urkundenmappen oder hochwertigen Präsentationsmappen, darauf geachtet werden, dass die Logodatein nicht zu feine Linien erhalten. Anderenfalls findet die Folie nicht genügend Platz um sich in der haptischen Ebene zu verfestigen.Eine Prägung bei cardstock kann bis zu 10 x 15cm groß sein.

Abbildung: Feinleinen mit schwarzer Heißfolienprägung

Geschichte

Im 19. Jahrhundert wurde die Heißfolienprägung eine beliebte Methode im Bereich des Buchdrucks. Das erste Patent wurde 1892 angemeldet, in Deutschland von Ernst Oeser. Ursprünglich verwendet auf Papier, wurde diese Methode von den 1950ern an als Markierung für Plastik eingesetzt. Es ist außerdem die meist verbreitete Methode des Sicherheitsdrucks.

Prozess

Zunächst wird in einer Maschine ein Stempel montiert, erhitzt, und das zu prägende Produkt unter ihr platziert. Danach wird eine metallisierte oder farbige Folie dazwischen platziert, und durch den Stempel zusammengepresst.

Werkzeuge

Die wichtigsten Tools sind der Stempel und die Folien. Die Stempel können auf Metall, Messing oder aus Silikon-Gummi bestehen. Sie können eine sehr hohe Detailtiefe und jegliches Muster besitzen. Die Folien können in Eigenschaften wie Farbe, Materialdicke, Farbwirkung und vielem mehr variieren. Beispielsweise bestehen Metallfolien aus einer Farbschicht mit Chrom oder Aluminium und haben einen metallartigen Glanz wie Gold, Silber, Bronze oder Kupfer. Ein anderes Beispiel ist die Pigmentfolie, welche glänzend oder matt sein kann, während eine holographische Folie ein 3-dimensionales Bild erzeugt.

Quellen: Cambras, Josep (2006). Handwerk Buchbinden. Haupt Verlag. p. 115. ISBN 978-3258071091

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Lust mehr zu lesen? In unserem Blogartikel "Nachhaltig leben" gehen wir auf eine nachhaltige Lebensweise ein. Auch interessant ist der Artikel, der sich vom Titel her an Herr der Ringe anlehnt, "Die Ära der Baumwolltasche hat begonnen".