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Venyl-Verkäufe übertreffen erstmals Musik-Downloads

Venyl-Verkäufe übertreffen erstmals Musik-Downloads

Bereits das dritte Jahr in steigt der Umsatz der Musikbranche. Der Bundesverband der Musikindustrie verkündet, dass die Branche im Vergleich zum Vorjahr um 9 Prozent auf 1,54 Milliarden Euro Umsatz gewachsen ist. Die Umsätze von CDs gehen zwar seit Jahren zurück, doch machen sie mit einem Anteil von über 62% immer noch überwiegenden Anteil am Umsatz aus. Auch Musikstreaming-Anbieter wie spotify können solide Wachstumsraten vorweisen. Insgesamt also zunächst keine unerwarteten Nachrichten, wenn da nicht die gute alte Schallplatte wäre: Der Verkauf von Venyl wächst weiter, dieses Jahr um starke 32,2% (Vorjahr: 33,4%). Somit generiert der Schallplattenverkauf immerhin 3,3% des Gesamtumsatzes der gesamten Musikbranche. Ein Trend, den wohl die wenigsten vorausgeahnt haben.

"Todgeglaubte leben länger".

Die klassiches Schallplatte ist hierfür geradezu ein Paradebeispiel. In Großbritannien bspw. ist jetzt seit längerer Zeit der Umsatz mit Schallplatten höher (£2.4 Mio.) als der bei den Downloads (£2.1 Mio), verkündet die Entertainment Retailers Association (ERA).  Im Vorjahr hingegen brachte Vinyl nur £1.2 Mio, wohingegen die Briten £4.4 Mio für digitale Musik ausgaben. Zu diesen Zahlen sei jedoch angemerkt, dass eine Schallplatte regelmäßig wesentlich teurer ist als ein Download. Doch auch dieser Hinweis kann den Umsatzanstieg in der Venylrubrik natürlich nicht entkräften. Was aber lässt sich daraus schlussfolgern?

Digitalisierung: Ja! Totale Abkehr vom Klassichen: Nein!

Im Grunde ist der Umsatzanstieg von Schallplattenverkäufen verwunderlich. So ist dieses Medium technisch gesehen überholt, unpraktischer und gar kostenintensiver. Heute besteht die Möglichkeit für einen geringen monatlichen Betrag auf nahezu jede Musik von überall bequem vom Smartphone aus zugreifen zu können. In diesem Bereich werden natürlich auch die größten Zuwächse verzeichnet, aber eben auch im absoluten Gegenstück, der Schallplatte. Wie lässt sich das erklären?

Der Vinyl-Trend drückt sich wohl durch eine teilweise große Sympathie der Menschen für physische Tonträger aus. Der Trend hin zu analoger Musik hängt wohl auch eng mit der Gegenbewegung zur zunehmend rasch voranschreitenden Digitalisierung zusammen. Hobbyfotografen greifen nicht selten auf Papas alte Spiegelreflexkamera zurück, Videoaufnahmen werden mit Farbstich und körniger Textur auf die Optik der 70er Jahre gebracht. 

Es ist eine grundsätzliche Frage

Wie wollen wir leben? Wollen wir zukünftig, wenn denn möglich, alles in der cloud haben und gänzlich auf das "Fassbare" verzichten? Wie positionieren Firmen aus beliebiger Branche? Gänzlich digital, oder klassisch?

Der Trend hin zu Streaming-Anbietern, gleichzeitig aber auch hin zu klassischen Tonträgern zeigt, dass Verbraucher zukünftig wohl eine Mischung aus beidem bevorzugen werden. In Bereichen des Konzernmarketings im Allgemeinen lässt sich feststellen, dass hier eine dementsprechende Strategie verfolgt wird. So werden Dienstleistungen und Produkte längst nicht nur über Online-Medien, soziale Netzwerke und sonstigem beworben. Gerade auch persönlich, wie auf Messen wird aktives Printmarketing betrieben. Und das, obwohl bspw. über das Internet mit weniger Aufwand Werbebotschaften problemlos weiter gestreut werden können. In Zeiten eines stetigen Konkurrenz-Zuwachses gewinnt eine deutliche Abgrenzung von Unternehmen zu Mitbewerbern immer mehr an Wichtigkeit. Das ist online sicherlich schwerer als persönlich. Mit einem hochwertigen Unternehmensauftritt sowohl online, als auch im real-live sind hier sicherlich die beständigsten Erfolge zu erzielen. Individuelle Druckprodukte, ob nun interessante Angebotsmappen, Präsenationsmappen oder eben eine ansprechende Produktpräsentation in interessanten Mustermappen, sind neben Werbegeschenken und Flyern sicherlich nur einige Punkte die hier zu nennen sind.

Es sind eben die kleinen Dinge, die ein Unternehmen auszeichnen, die den Kunden wohlgesonnen stimmen und eine Firmenidentität ausmachen. Die Vorteile der Digitalisierung liegen auf der Hand. Die Menschen sind auch bereit für das Zeitalter der Digitalisierung, nicht aber für eine komplette Abkehr vom Greifbaren und Beständigem. Eben das zeigt eben auch der stetige Trend hin zur geradezu nostalgischen Schallplatte bei gleichzeitigem Wachstum der digitalen Musikbranche. 

 

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